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Süsswasser-Zuchtperlen

Werden in Süsswasser-Muscheln gezüchtet, in Seen oder in Flüssen, vor allem in China, wo die Zucht bereits seit dem 13. Jahrhundert Tradition hat. Eine Süsswasser-Muschel produziert zwischen 15 und 30 Perlen. Alle andern Perlen werden im Salzwasser (kalt oder warm) gezüchtet. Die Salzwassermuscheln produzieren nur jeweils 1 Perle pro Zucht.

 

Die meist bekannten Perlen sind Süsswasser-Zuchtperlen. Unter den Süsswasser-Zuchtperlen findet sich die grösste Variante an verschiedenen Farben und Grössen. Aufgrund ihrer attraktiven Preise sind sie die beliebte Alternative zu den andern Zuchtperlen wie Akoya, Südseeperlen, und Tahitiperlen.

 

Im Unterschied zu den Salzwasserperlen werden die Süsswasserperlen ohne Kern gezüchtet, und bestehen daher ganz aus Perlmutter. Die starke Schicht Perlmutter macht sie daher widerstandfähiger und solider als andere Zuchtperlen.

 

Häufig wird die Bezeichnung FWP (Fresh Water Pearls) benutzt, um von Süsswasser-Zuchtperlen zu sprechen. Die Bezeichnung heisst auf deutsch SWP. Der Wert der Süsswasserperlen folgt den gleichen Kriterien, die auch für die Salzwasserperlen gelten, d.h. Lüster, Oberflächen-Reinheit, Form, Farbe und Grösse.

 

Der Lüster

Ist das wichtigste Kriterium überhaupt. Von allen Gemmen (Edelsteinen), sind es einzig die Perlen, die über einen Lüster verfügen. Dieser Lüster verleiht ihnen ihre einzigartige Schönheit. Der Lüster hängt von der Stärke der Perlmutterschicht ab. Wenn die Perlmutterschicht dünn ist, haben die Perlen einen matten, kreidigen Lüster.

 

Der Lüster ist vergleichbar mit der Brillanz eines Edelsteins. Die Intensität der reflektierten Lichtstrahlen auf der Oberfläche, aber auch die Reflexion der Lichtstrahlen durch die verschiedenen Perlmutterschichten ergeben zusammen diesen Lüster, daher sagt man auch, dass die Perle von Innen her brilliert.

 

Der Lüster wird wie folgt klassiert : von sehr ausgeprägt, ausgeprägt, mittel bis wenig ausgeprägt.

Die Form

Die Form hat keinen Einfluss auf die Qualität der Perle. Die Nachfrage vor allem nach runden Perlen, aber auch nach tropfenförmigen Perlen, ovalen oder Boutonperlen ist gross. Die Ringperlen oder Barockperlen sind jeweils einzigartig, und kommen naturgemäss nicht mehrfach in gleicher Form vor.

 

Wie für alle Perlen gilt, je perfekter rund die Perle ist, desto höher ist ihr Wert. An einem Perlencollier mit nicht ganz runden Perlen erscheinen die Perlen auf eine gewisse Distanz jedoch perfekt rund.

 

China produziert auch viele halb-barocke und barocke Perlen, in mehr oder weniger ähnlich symmetrischer Form, die wir unter der Bezeichnung «Kartoffelperlen», «Kornperlen» «Blütenform», «Münzen» oder «Soufflée» kennen.

Die Farbe

Die Perlenfarbe besteht aus einer Basisfarbe, einer Zusatzfarbe, und dem Orient. Eine Einzigartigkeit der Süsswasserperlen ist ihre natürliche Basisfarbe : weiss, rose, orange, gelb, mauve, violett, silber, grau, bronze.


Die Zusatzfarbe entsteht durch die Ablagerung von verschieden farbigen Perlmutterschichten auf der Oberfläche. Eine Perle kann entweder keine Zusatzfarbe zeigen, oder auch mehrere verschiedene.

Speziell beliebte Farben sind rose, blau, grün oder silber.

Die Grösse

Perlen werden weltweit in Millimetern gemessen, und dann pro Bandbreite von 0.5mm. Man spricht z.B. von runden Perlen von 5.5-6.0mm; 6.5-7.0mm; 7.5-8.0mm etc etc ...

 

Die Süsswasserperlen sind meist nicht gleich ebenmässig rund wie die Salzwasserperlen, und verfügen nicht über den gleich ausgeprägten Lüster wie die Akoya-Perlen.

 

Chinesische Süsswasserperlen haben normalerweise eine Grösse von 5.5mm bis 12mm. Ueber einem Durchmesser von 7mm sind perfekt runde Süsswasserperlen eher selten, also rar.

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Olivia Stucki
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